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Hessentitel für Raphaela Kaiser

18.01.2015 12:00

Hessische Hallenmeisterschaften in Frankfurt-Kalbach

Am Wochenende fanden in der Leichtathletik-Halle in Kalbach bei Frankfurt die hessischen Hallenmeisterschaften der U20 und U16 statt. Einzige Vertreterin der TSG Schlitz war Raphaela Kaiser, die mit einem Hessentitel ins heimische Schlitz zurückkehrte.
Im Vorfeld hatte sich Raphaela (W15) über die 60 m Hürden sowie im Hochsprung und Weitsprung qualifiziert.
Los ging es für Raphaela am Samstag zuerst mit dem Weitsprung. Mitten aus dem Wintertraining heraus und somit noch nicht auf Wettkampf eingestellt, machte sie ihre Sache sehr gut. Mit dem Anlauf kam sie an diesem Tag einigermaßen zurecht, jedoch waren die Sprünge an diesem Tag nicht optimal. Raphaela landete mit ihrem weitesten Sprung bei 4,66 m in der Grube, was leider nicht für den Endkampf reichte. Sie belegt mit dieser schönen Weite den 14. Platz.
Im nachfolgenden Hochsprung sollte es aber deutlich besser laufen! Schon beim Einspringen sah man, dass hier heute einiges "drin" ist. Raphaela stieg als letzte der Konkurrenz bei einer Höhe von 1,51 m in den Wettkampf ein und bewältigte diese Höhe auch gleich im 1. Versuch, worüber sie doch sehr erleichtert war. Auch die nachfolgenden Höhen übersprang Raphaela jeweils im 1. Versuch und lag somit schon fast auf Goldkurs, denn die 1,57 m übersprang nur noch eine Konkurrentin im 1. Durchgang, während eine weitere dies erst im letzten Anlauf bewältigte.
Nun wurden 1,60 m aufgelegt, was für Raphaela in der Halle neue Bestleistung bedeuten würde. Bereits im 1. Versuch übersprang sie auch diese Höhe und freute sich hierüber riesig. Nun hieß es warten, ob die beiden verbliebenen Athletinnen diese Höhe auch bewältigten würden. An diesem Tag sollte es für unsere Schlitzer Athletin gut ausgehen, denn die beiden anderen scheiterten an dieser Höhe. Somit stand fest, Raphaela hat die Goldmedaille und den Hessenwimpel gewonnen. Sie ließ nun 1,63 m auflegen, was an diesem Tag – auch durch die Freude bedingt – leider noch zu hoch war. Am Sonntag durfte Raphaela noch die 60 m-Hürden laufen und hatte sich einiges vorgenommen, denn im Training lief es doch recht gut. Im dritten Lauf auf Bahn 6 sollte sie laufen. Allerdings verpatzte sie den Start und blieb im wahrsten Sinne im "Startblock sitzen". Aber auch über und zwischen den Hürden lief es an diesem Tag nicht optimal.
Auch die Spritzigkeit fehlte etwas und somit lief sie als Sechste ihres Vorlaufes in einer Zeit von 10,58 sec über die Ziellinie, was leider diesmal nicht für den Finallauf reichen sollte.
Wir gratulieren Raphaela zu ihrem Hessentitel, aber auch zu den anderen Ergebnissen recht herzlich. sub

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