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Deutsche Meisterschaften: Hanna Gambetta und Sarah Kaiser erfolgreich

26.07.2013 12:00

Deutsche Meisterschaften in Rostock

Für die meisten Jugendlichen sind Ferien angesagt… Schwimmbad, sonnen, den Tag genießen oder chillen im Fachjargon der Jugend heute.

Für Hanna Gambetta und Sarah Kaiser sind die Ferien jedoch mit Training bestückt gewesen, denn beide hatten sich für die Deutschen Leichtathletikmeisterschaften qualifiziert; Sarah im Hochsprung und Hanna im Weitsprung der weiblichen U18.
In dem wunderschönen Rostocker Leichtathletikstadion, gleich neben der DKB-Arena Hansa Rostock, 630 km fern von Schlitz, fanden die diesjährigen Deutschen Meisterschaften der U18 und U20 statt.
Für Sarah waren es die ersten Deutschen Meisterschaften in dem hochqualifizierten Hochsprungteilnehmerfeld, und so war auch ihre Aufregung schon ziemlich angespannt für diesen Tag.
Für 24 Teilnehmerinnen aus allen Teilen Deutschlands galt es, in der prallen Sonne bei über 30°, ihr Können unter Beweis zu stellen.
Die Anfangshöhe war auf 1,60 m aufgelegt, und Sarah musste sich schon gut konzentrieren auf diese Höhe. Aber souverän meisterte sie diesen Anfang, für die meisten Springer immer eine Erlösung der Anspannung, wenn die Anfangshöhe geschafft war. Bei 1,64 m strauchelte Sarah gleich zweimal, doch im dritten Versuch, sie machte es spannend für ihre Trainerin, sprang sie locker drüber. Die Höhe von 1,68 m sollte eigentlich für unsere Sarah ein Leichtes sein. Doch Schwierigkeiten im Anlauf waren der Grund für drei ungültige Sprungversuche. Sarah war sichtlich enttäuscht, doch die verflog bald, denn dabei sein war doch schon mal ein Anfang ihrer noch so jungen Karriere als Hochsprungfantast. Gratulation an dieser Stelle für eine erfolgreiche und gut aufgebaute Saison.
Hanna Gambetta startete am späten Nachmittag in einem recht kleinen Teilnehmerfeld der Weitspringerinnen. Sie war mit einer Bestleistung von 5,93 m an den Start gegangen, was in der Deutschen Bestenliste momentan der fünfte Platz bedeutet. Von 12 Teilnehmerinnen waren fünf Mehrkämpferinnen am Start, das bedeutet, dass auch in der Spitze der Deutschen Weitspringerinnen die Mehrkämpfer mit dominieren. Hanna war guter Dinge, und im Einspringen sahen ihre Trainer Carlos und Cornelia gute Ansätze für vielleicht den ersten 6 m-Sprung dieser Saison. Im ersten Versuch verschenkte Hanna gute 20 cm zum Absprungbalken und sprang 5,66 m, was deutlich unter ihrem momentanen Niveau war. Im zweiten Versuch lief sie gut an, doch wie es meistens ist, sprang sie diesen mit knapp 4 cm über. Dieser Versuch war ein Satz, den man gerne gültig hätte sehen wollen, war er weit über die 6 m- Marke gesprungen. In den nächsten 4 Sprüngen, die Hanna noch hatte sprang sie 5,75 und 5,76 m weit, Die anderen beiden Sprünge waren ungültig, sehr zu Hannas Ärgernis, denn sie hatte sich schon ein bisschen auf die Schallmauer von 6 m eingestellt. Doch wissend, dass sie als Mehrkämpferin aus einem vollen Trainingspensum heraus, das Finale erreichte und am Ende sogar noch Siebte wurde, das stimmte sie wieder fröhlich.
In drei Wochen wird Hanna dann noch einmal auf große Meisterschaften gehen, denn dann werden die besten Siebenkämpferinnen Deutschlands in Bernhausen/Filderstadt ihre Leistungen bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften abrufen.
Für den Weitsprungerfolg gratulieren wir und wünschen Hanna alles Gute in Bernhausen. sub

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