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Herren: Ohne Worte – Niederlage gegen den Tabellenletzten aus Eichenzell

15.11.2016 21:06

Sonntagmittag gastierte die Herrenmannschaft beim Tabellenletzten aus Eichenzell. Da man erneut auf verletzte und privat verhinderte Spieler verzichten musste, wurde wieder auf Spieler der mJ-A zurückgegriffen. Dies darf aber nicht als Entschuldigung gelten, dass man durch eine teilweise erschreckend schwache Leistung mit 19:26 (8:11) dieses Spiel verloren gab.

 

Die ersten Minuten zeigten den anwesenden Zuschauern, dass es kein hochklassiges Spiel werden würde. Hektik, technische Fehler und viele vergebene Würfe waren an der Tagesordnung. Trotz aller Widrigkeiten zeigten die Jungs in den ersten 17 Minuten eine solide Leistung, da sie über 4:1, 5:3 und 7:4 stets in Führung lagen. Warum aber ab diesem Zeitpunkt das Spiel komplett kippte und sich die Jungs immer weiter dem technisch und läuferisch unterlegenden Gegner anpassten, bleibt im Nachhinein das große Fragezeichen. Der Angriff blieb harmlos, rannte sich immer wieder fest und Spielvarianten verpufften, da jeder sein eigenes Ding machte. Da die Spieler nun auch die feste Abwehrformation grundlos immer wieder auflösten, konnte der Tabellenletzte den Rückstand wettmachen und sogar mit 7:11 in Führung gehen. Nach gut zehn Minuten ohne eigenen Treffer ging es mit einem 8:11 Rückstand in die Pause.

 

Die Pausenansprache schienen sich die Jungs zu Herzen genommen zu haben. Die ersten Angriffe des Gegners wurden abgefangen und schnell nach vorne getragen. Ehe sich der Gegner aus Eichenzell versah, war der 12:12 Ausgleich geschafft. Aber anstatt genau hier weiterzumachen, wurde das Tempo wieder herausgenommen, was dem Gegner sehr gelegen kam. Dieser spielte seine Angriffe geduldig aus und wartete nur auf den Fehler der TSG. Gut zehn Minuten vor Ende war das Spiel aber immer noch nicht entschieden. Die TSG rieb sich weiterhin im Angriffsspiel auf, ohne viel Ertrag zu erzielen. Fand der Ball den Weg doch einmal ins Tor von Eichenzell, wurde der Gegentreffer wieder viel zu einfach zugelassen. Die Betreuer versuchten vieles, aber die Jungs fanden nicht mehr in die Spur. Gut zehn Minuten vor Ende der Partie stand es zwar nur 17:19, aber in den Gesichtern der Spieler war eine Ratlosigkeit bzw. gewisse Angst zu erkennen. Auf dem Spielfeld fand sich ab nun auch niemand mehr, der das Heft in die Hand nehmen wollte und konnte. Es folgten nun Ballverluste, mangelhaftes Zurücklaufen und komplette Aufgabe. Der Tabellenletzte erzielte Tor um Tor und konnte am Ende einen 26:19 Heimerfolg feiern.

 

Was die Spieler zu dieser „Leistung“ bewog, bleibt die große Unbekannte. Sie sollten sich mal selber hinterfragen, eigene Fehler erkennen, Leistung bringen und endlich mal Charakter zeigen!

 

Es spielten: B. Lewora, M. Lips (beide Tor); M. Zeidler (1), F. Suppes (1), J. Langstein (6), T. Ernst (6), M. Mehrbrodt (4), D. Matis, F. Schneider, F. Scheibner, M. Teofilovic, B. Wild (1) und D. Weidel.

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