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MA: Am Ende fehlte die Routine – Sieg war in Reichweite

17.01.2017 22:06

Zum Rückrundenauftakt gastierte die Reserve des Hünfelder SV in der heimischen Dreifelderhalle. Die Entscheidung fiel erst in den letzten Minuten und die Jungs der TSG verloren am Ende unverdient mit 28:32 (15:16).

 

Da man das Hinspiel deutlich verloren hatte und der Hünfelder SV viele Tore über das Tempospiel erzielen konnte, wollte man eine konzentrierte Vorstellung abliefern und über den Kampf ins Spiel kommen. Durch einige Umstellungen wollte man den Gast überraschen. Die Jungs waren aber in den ersten gut zehn Minuten noch im Tiefschlaf. Chancen wurden im Angriff nicht vorbereitet, einige Bälle leichtfertig hergegeben und ehe man sich versah, lag man bereits mit 1:6 im Hintertreffen. Danach rissen sich die Jungs aber immer mehr zusammen. Basis für die nun folgende Aufholjagd war eine immer besser funktionierende Abwehr, die auch dem Schlitzer Torwart die Arbeit immens erleichterte. Je weiter das Spiel in Halbzeit eins fortschritt, desto geringer wurde der eigene Rückstand. Der Angriff harmonierte immer besser und durch Spielvarianten, konsequentes Stoßen und Tempospiel konnte Tor um Tor erzielt werden. Gut fünf Minuten vor Pausenpfiff war der Ausgleich zum 13:13 erzielt und es gelang sogar, in Führung zu gehen. Durch eine Unterzahlsituation kurz vor der Pause musste man aber noch den 15:16 Rückstand hinnehmen.

 

Mit Beginn der zweiten Halbzeit wurde auf der Torwartposition gewechselt und mit Julius Zeidler wurde ein Spieler eigesetzt, der seit einem guten Jahr kein Spiel mehr bestritten hatte. Diese Pause merkte man ihm aber nicht an. Das Gegenteil war der Fall, da er für gut zehn Minuten das eigene Gehäuse geradezu vernagelte und den HSV regelrecht zur Verzweiflung trieb. Die Feldspieler zogen hieraus positive Energie und konnten durch einfaches und konsequentes Spiel den Pausenrückstand drehen und mit 19:16 in Führung gehen. Allen Beteiligten war klar, dass etwas Zählbaren in der Luft lag. Der TSG gelang es nun auch, in der folgenden Phase den Vorsprung weiter zu halten, da auf jedes Gegentor ein eigener Treffer erzielt werden konnte. Der Gast, der diesen Erfolg mit Sicherheit fest eingeplant hatte, musste eine weitere Auszeit nehmen und einige landesligaerfahrene Spieler ins Wasser werfen. Erst ab diesem Zeitpunkt gelang es dem HSV, das Spiel wieder ausgeglichen zu gestalten. Mit dem 26:26 Ausgleich in Minute 50 war die „Crunchtime“ angebrochen und das Spiel stand auf des Messers Schneide. Beide Mannschaften kämpften verbissen um jeden Ball, aber gerade in dieser Phase fehlte den Jungs der TSG ein wenig die Routine. Man leistete sich zwei technische Fehler und lag plötzlich mit 28:30 im Rückstand. Trotzdem war das Spiel noch nicht gelaufen, da man in den letzten Minuten eine doppelte Überzahlsituation zugesprochen bekam. Aber gerade jetzt versagten den Jungs die eigenen Nerven und der Ball wollte nicht mehr ins gegnerische Gehäuse. Am Ende standen die Jungs nach großen Kampf wieder mit leeren Händen da. Trotzdem darf man den Kopf nun nicht in den Sand stecken. Mund abputzen und weitermachen. Es kommen noch viele schlagbare Gegner!

 

Es spielten: M. Lips, J. Zeidler (Tor); F.Scheibner (2), B.Wild (2), J. Langstein (3), T. Ernst (2), F. Suppes (2), D. Weidel (4), F. Scheibner, B. Wild, F. Schneider (1), M. Mehrbrodt (7) und S. Weickert (5/1).   

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